Wer prüft eigentlich die Zahlen?
Jemand, der sie selbst nachrechnet.
Was passiert, wenn jemand nachrechnet
In jedem Exposé stehen Zahlen: Wohnfläche, Baujahr, Energiekennwert, Grundstücksgröße. Sie stammen meist aus dem vorigen Exposé, aus der Bauakte oder aus dem Gedächtnis des Eigentümers.
Geprüft werden sie selten – und wenn doch, dann von jemandem, der es nicht selbst kann und deshalb glauben muss, was ihm geliefert wird. Ines van Genabith kann es selbst.
Ihr Satz dazu ist kurz: „Das stimmt so nicht. Ich rechne nach.“
Selbst gemessen, selbst gelesen, selbst gerechnet
Sie misst Wohnflächen mit Laser auf, statt sie aus der Bauakte abzuschreiben. Sie stellt Energieausweise als eingetragene Energie-Effizienz-Expertin für Förderprogramme des Bundes aus, statt sie zu bestellen. Sie liest Grundbuchauszüge, statt sie weiterzuleiten. Und sie erkennt an Fassade, Dachkonstruktion und Materialien, ob ein Baujahr plausibel ist.
Das klingt nach Kleinigkeiten. Es sind die Stellen, an denen bei einem Immobilienverkauf fünfstellige Beträge entstehen oder verschwinden – und an denen ein Käufer später ansetzt, wenn er den Preis drücken will.
Was dabei herauskommt, steht nicht hier, sondern dort, wo es hingehört:
Nachgerechnet
Die Zahl kommt nicht von einem Dienstleister
Aufmaß, Wohnflächenberechnung, Energieausweis — alles im eigenen Haus. Wer selbst misst, kann auch erklären, wie die Zahl zustande kommt.
Wohnflächenberechnung und AufmaßDer ganze Verkauf – und wo ihre Stärke liegt
Wer sie beauftragt, bekommt den ganzen Verkauf: das erste Gespräch, die Einordnung des Preises, die Unterlagen, die Aufbereitung, die Vermarktung, die Besichtigungen, die Verhandlung, den Notartermin, die Übergabe. Das läuft über sie, von Anfang bis Ende. Bei jedem von uns ist das so.
Was sich unterscheidet, ist das, was einer besonders gut kann. Bei ihr sind es die Zahlen und die Unterlagen: das Aufmaß, der Energieausweis, der Grundbuchauszug, die Beschaffung bei Ämtern und Verwaltungen, die Wertermittlung – alles selbst gemacht, nichts eingekauft.
Dazu die Fälle, in denen die Rechtslage vor der Immobilie kommt: Erbschaftsimmobilien und Immobilienverrentung. Für beides hat sie eine eigene Fachmakler-Qualifikation.
Ein Hinweis, der zur Sache gehört: Aufmaße und Energieausweise werden nicht unter Wüstenrot Immobilien erstellt, sondern über die Kilowatt Energieberatung GmbH, deren Gründerin und Geschäftsführerin sie ist. Und bei den Aufmaßen misst sie zwar selbst, ausgewertet wird die Messung aber beim Lizenzgeber. Wer misst, prüft nicht sich selbst.
Was sich durch ihren Werdegang zieht, ist weniger ein Fachgebiet als eine Arbeitsweise: Qualität nicht behaupten, sondern einführen. Ein Zertifizierungsprogramm in der Ferienvermietung, ein Lebensmittelstandard und ein Prozessmanagement in der Betriebsleitung – und heute Abläufe, in denen jede Angabe zu einer Immobilie einmal geprüft wird, bevor sie irgendwo gedruckt steht.
Stationen
Qualifikationen
Was hinter diesen Bezeichnungen steht, wer sie vergibt und was sie tatsächlich nachweisen, steht auf Auszeichnungen und Weiterbildungen.
Der vollständige berufliche Weg steht auf ihrem LinkedIn-Profil.
Warum diese Liste immer länger wird
Seit 2016 gibt es kein Jahr ohne eine abgeschlossene Qualifikation. Das Studium neben dem Beruf, der Maklerlehrgang mit IHK-Prüfung, zwei Fachmakler-Titel im selben Jahr, die Ausbildung zur Energieberaterin, zuletzt die Sachverständigenausbildung mit acht Modulen und einem echten Gutachten als Prüfungsleistung.
Der Gesetzgeber verlangt von Immobilienmaklern zwanzig Stunden Weiterbildung in drei Jahren.
Ein Beispiel dafür, wie weit das geht: Während der Sachverständigenausbildung musste sie für jede Immobilie Katasterdaten heraussuchen. Das ging ihr zu langsam. Also hat sie sich ein eigenes Programm geschrieben, das die Daten direkt abfragt. Wer aus einem Lehrgang mit eigener Software herauskommt, muss über Wissensdurst nichts behaupten.
Inzwischen prüft sie andere: Sie ist Mitglied im Prüfungsausschuss der Industrie- und Handelskammer Konstanz für Geprüfte Wirtschaftsfachwirte und Betriebswirte.
Niemand kann alles gleich gut
Ein Mandat gehört immer einer Person. Die Fachkenntnis der anderen steht trotzdem dahinter.
Ines van Genabith ist diejenige, die die Kolleginnen und Kollegen anrufen, wenn eine Zahl nicht stimmen kann – oder wenn eine Erbengemeinschaft, ein Wohnrecht oder ein Energieausweis einen Verkauf aufhält.
Umgekehrt ruft sie Christoph van Genabith an, wenn ein Gespräch festgefahren ist oder wenn in einer Familie mehr zu klären ist als ein Preis. Und Edgar Rhode, wenn an einem Gebäude eine technische Frage hängt.
So bleibt jedes Mandat dort, wo es hingehört – und niemand muss so tun, als könne er alles. Wer im Team was macht
Wenn Sie wissen möchten, ob die Zahlen zu Ihrer Immobilie stimmen, fangen wir damit an. Ein erstes Gespräch kostet nichts und verpflichtet zu nichts.
Danach reden wir über Zahlen, die geprüft sind.
